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Cool Down The Place

Wir können nicht sagen wir hätten es nicht erwartet, aber wer rechnet denn mit sowas? Eine Kältewelle im Februar! Jetzt, wo wir uns schon so an die globale Erwärmung gewöhnt haben. Das ist einfach ungerecht. Während die Eine sich ins Warme absetzt (Da Neid frisst die Leit!), fühlen sich die Anderen bemüßigt Liedtitel zu zitieren (soll wohl kreativ sein).

Wem haben wir die ganze Sch…Eiseskälte zu verdanken? Russland. Die Amerikaner haben das schon im kalten Krieg gewusst. Cooper wars also. Nein, nicht das Auto. Oder irgendwie doch. Der DWD vergibt Namen für Hochs und Tiefs. Wetterpate nennen die das. Schön. Kostet 299 Euro. Das Tief gibts billiger. Wer möchte nicht ein Sturmtief nach seiner Liebsten benennen? Diesmal hatte die Werbeagentur Sassenbach die großartige Idee das Hoch als Werbeträger für den Mini zu verwenden (Markennamen sind tabu, nur standesamtlich verwendete Vornamen, das arme Kind). Das war mal ein Griff ins (zugefrorene) Klo. Mittlerweile wurde Cooper aber vom frostigen Dieter auf/abgelöst.

Aber wir lernen ja was daraus. Zum Beispiel: Zwettl ist das Kälteloch Österreichs (-36,6°C im Jahr 1929), aber das Bier ist gut. Das gefriert übrigens schon bei wenigen Minusgraden. Die Russen wissen wohl warum sie gerne Vodka trinken, der hält je nach Alkoholgehalt schon mal -40°C oder mehr aus. Außerdem wärmt er ja von innen. Wie können sich die Nichtalloholiker unter uns aufwärmen? Viel Bewegung. Bewegen Sie Ihren Heizungsthermostat auf Stufe 5.

(Psst! Alle, die es genau wissen wollen, das wahre Kälteloch Österreichs befindet sich hier.)