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	<title>lichtwerk &#187; Werbung</title>
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	<description>licht und schatten</description>
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		<title>Stilles Werbe-Örtchen</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 15:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elfi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[So gesehen in Prag in einer vornehmen Geschäftsstraße. Ob die Benützer dieser Örtlichkeit wohl die Werbefläche mitfinanzieren??
Jedenfalls: &#8220;Ideen muß man haben!&#8221;
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="http://lichtwerk.glanznig.com/wp-content/uploads/2010/07/CIMG4063-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="CIMG4063" /></p><p>So gesehen in Prag in einer vornehmen Geschäftsstraße. Ob die Benützer dieser Örtlichkeit wohl die Werbefläche mitfinanzieren??</p>
<p>Jedenfalls: &#8220;Ideen muß man haben!&#8221;</p>
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		<title>Viel Spaß für wenig Geld</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 20:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[U-Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird Zeit den Wiener Verkehrsbetrieben Tribut zu zollen (auch dieses Wort wird in letzter Zeit inflationär verwendet, wo leben wir eigentlich?). Aja, in Wien, &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="http://lichtwerk.glanznig.com/wp-content/uploads/2010/03/wiener_linien_charme-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="wiener_linien_charme" /></p><p>Es wird Zeit den Wiener Verkehrsbetrieben Tribut zu zollen (auch dieses Wort wird in letzter Zeit <a href="http://lichtwerk.glanznig.com/2010/02/winter/">inflationär</a> <a href="http://wien.orf.at/stories/391105/">verwendet</a>, wo leben wir eigentlich?). Aja, in Wien, also ich, egal&#8230;Danke, dass ihr mich täglich sicher von A nach B bringt ohne allzuoft &#8220;<em>schadhafter Zug</em>&#8221; zu verwenden. Danke, dass eure Ticketpreise so niedrig (najaimmerhinhalbwegs) sind. Danke, dass die U-Bahn am Wochenende jetzt auch in der Nacht, die Nachtbusse dafür kaum mehr fahren. Danke, dass ihr mich in der U-Bahn beim <em>Nasenbohren</em> filmt. Danke für die Akkordeonspieler, die Viel-und-Laut-Telefonierer, die Sich-Breit-Auf-den-Sitz-Setzer und die Widerwillig-die-Füße-und-den-Rest-des-schlanken-Körpers-auf-die-Seite-Geber, wenn man sich erdreistet einen Platz zu beanspruchen.</p>
<p><em>(Wer will, darf hier aufhören.)</em></p>
<p>Im Selbstversuch habe ich mich mit der U-Bahn durch die Stadt begeben, um mein Bild von den <em>Weana Linien</em> für immer zu verändern.</p>
<p><em>Thaliastraße, Gürtel</em>: Sonntag abend, es ist nicht viel los. Heute keine Gefahr in eine Bandenfehde zu geraten. Ein paar Skater schlendern gelangweilt an mir vorbei. Eine neue U6-Garnitur, fein, die riecht vielleicht noch gut. Umsteigen in Spittelau, der Bankomat geht nicht *ruhig bleiben*, runter zur U4.</p>
<p><em>Heiligenstadt, Tor zum Geld-Adel</em>: Vorausschauend ganz vorne eingestiegen, eine Frau mit Kinderwagen sitzt einsam am Bahnsteig. Obwohl da nur Züge zum Aussteigen halten. Werde beim Fotografieren skeptisch beäugt. Der Bankomat funktioniert, hurra, wieder rein in die U-Bahn und auf zum Schwedenplatz. Dort drängen sich Leute, die die Rush-Hour verpasst haben und verzweifelt auf der Suche nach Ersatz sind. Erwische die einzige alte U1-Garnitur, die auf der Strecke noch fährt.</p>
<p>Auf dem Weg nach <em>Leopoldau, Outskirts</em>: Ich fahre und fahre. Ab Kaisermühlen steigt die Krocha-Nachfolger-Typen-Konzentration stark an (wie heißen die?), in Kagran nimmt sie langsam wieder ab. Eine <em>halbe Stunde später</em>: Aderklaaer Straße *gähn*. Ich schaffe es rauszuspringen bevor wir in Bratislava ankommen. Bei der Rückfahrt erwische ich eine neue U1-Garnitur, die Klimaanlage funktioniert. Es hat 10°C, nein, nicht draußen. Am Stephansplatz schauen ein paar Japaner verschreckt beim Fenster herein, aussteigen am Karlsplatz. 1 Minute, schnell in die U2-Garnitur. Schaue dem Sternchen 5 Minuten beim Blinken zu, bevor wir abfahren.</p>
<p><em>Museumsquartier, <a href="http://bureau.comandantina.com/archivos/2005/12/boboville_vienne.php">Boboville</a></em>: Aussteigen, Foto. 4 Minuten warten, super Intervalle, es ist Sonntag. Echt teure Fliesen hier, überlege kurz zu Fuß zur Station Volkstheater zu gehen. Aber nein! Dann Umsteigen zur U3, eine Frau mit Reisetasche blockiert breit die Rolltreppe. Was steht da? Rechts stehen. Ist anscheinend wieder salonfähig geworden. Ich bin heute zu entspannt, um ein genervtes <em>Verzeihung!</em> auszustoßen. Und da kommt es schon, das 16er-Blech.</p>
<p><em>Ottakring, am Rande des Schmelztiegels</em>: Schau an, es regnet. Foto, langsam wirds fad. Es gibt auch nichts zu sehen, ein Windhund, ein Zeitungsverkäufer. Vom vielen Fahren bin ich ganz <a href="http://www.wirr.at/">wirr</a> im Kopf und beende den Abend mit einem komplett unwienerischen <em>Villacher Zwickl</em>.</p>
<p><em>(Jetzt hätte ich Bock auf Citymaut.)</em></p>
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		<title>Mäusespeck</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Elfi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schilda]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdwort]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Steiermark]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mit Speck fängt man Mäuse&#8221; &#8211; habe ich mir gedacht, als ich die Werbetafel in Leibnitz in der Südsteiermark  gesehen habe!
Große, meterhohe Werbetafeln an wichtigen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="http://lichtwerk.glanznig.com/wp-content/uploads/2009/11/IMGP5419-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="IMGP5419" /></p><p><strong>&#8220;Mit Speck fängt man Mäuse&#8221;</strong> &#8211; habe ich mir gedacht, als ich die Werbetafel in Leibnitz in der Südsteiermark  gesehen habe!</p>
<p>Große, meterhohe Werbetafeln an wichtigen Ein- und Ausfahrtstraßen der Stadt, die nicht zu übersehen sind und den Autofahrer ablenken. Man denkt vielleicht auch an den guten Speck, Wein und andere Köstlichkeiten, die man bei den umliegenden Buschenschänken genießen kann!</p>
<p>Auf jeden Fall scheint diese Bank einen findigen Werbetexter zu haben, der damit spekuliert, möglichst viele neue Kunden anzulocken! Also doch kein Fremdwort sondern nur schlechte Rechtschreibung!?</p>
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		<title>Mist! Kontrolle.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 11:10:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schilda]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Schild]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Beitrag ist schon längst überfällig. Eine lustige Mistkübel-Werbekampagne der MA 48 (Abfallwirtschaft) in Wien. Umweltstadträtin Ulli Sima startet immer wieder neue Kampagnen und Projekte, &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="http://lichtwerk.glanznig.com/wp-content/uploads/2009/09/papiere_bitte-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="papiere_bitte" /></p><p>Der Beitrag ist schon längst überfällig. Eine lustige Mistkübel-Werbekampagne der MA 48 (Abfallwirtschaft) in Wien. Umweltstadträtin Ulli Sima startet immer wieder neue Kampagnen und Projekte, die meist auch zum Schmunzeln einladen. Weitere Beschriftungen sind beispielsweise <em>Für Sie rund um die Uhr geöffnet.</em> oder <em>Bin für jeden Dreck zu haben.</em> Andere jammern wieder: Anstatt Geld dafür rauszuwerfen, sollte man lieber das Geld für die Müllbeseitigung einsetzen. Wien ist eh so dreckig&#8230; Bla, bla. Finde ich jetzt gar nicht so, außerdem warum sollte man nicht einmal auch über jeden Dreck lachen können? <em>Pun intended.</em></p>
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		<title>Auf großen Füßen: Die Klimakatastrophe</title>
		<link>http://lichtwerk.glanznig.com/2009/07/auf-grosen-fusen-die-klimakatastrophe/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 22:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Werbekampagne eines Lebensmitteldiskonters ziert derzeit viele Plakatwände in ganz Österreich. Bio, das weiter geht, schützt unser Klima. Hehre Motive oder doch nur Unsicherheit in &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="150" height="150" src="http://lichtwerk.glanznig.com/wp-content/uploads/2009/07/co2_plakat-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="co2_plakat" /></p><p>Diese Werbekampagne eines Lebensmitteldiskonters ziert derzeit viele Plakatwände in ganz Österreich. <em>Bio, das weiter geht, schützt unser Klima.</em> Hehre Motive oder doch nur Unsicherheit in Kapital verwandeln? Hype-Synergien nutzen und in sein? Mal sehen.<span id="more-225"></span></p>
<p>Erstmal zum Grundproblem: gobale Erwärmung. Mittlerweile dürfte die Platte schon leiern, das Schlagwort CO<sub>2</sub>-Reduktion findet man ja bereits überall. Dabei wird das Problem meist aber schlimm vereinfacht, das gesamte Klimasystem ist ein äußerst komplexes Gebilde und absolut noch nicht verstanden. CO<sub>2 </sub>(Kohlenstoffdioxid) ist ein Treibhausgas. Lustigerweise ist es weniger wirksam als andere Treibhausgase wie Methan oder Lachgas, durch die hohe Konzentration allerdings unser Hauptproblem. Treibhausgase beeinflussen die Energiebilanz der Atmosphäre und somit die Temperatur an der Erdoberfläche. Steigende Temperaturen verändern die gesamte Biosphäre und führen zum Beispiel zum Rückgang/zum Abschmelzen der Polkappen und dem Ansteigen der Meere.</p>
<p>Zurück zur Kampagne: Auf der <a href="http://www.zurueckzumursprung.at">Webseite</a> werden die Hintergründe beschrieben. Das <a href="http://www.fibl.org">Forschungsinstitut für biologischen Landbau</a> hat sich lange und erfolgreich Gedanken gemacht, wieviel besser die Lebensmittel des Diskonters als <em>herkömmliche</em> Lebensmittel sind. Die Beschreibung klingt recht schlüssig, sie berücksichtigt <em>Vorleistungen in der</em> <em>Landwirtschaft, Landwirtschaftliche Produktion, Transport, Verarbeitung, Verpackung</em>. Dabei geht es auch um Importe von Futtermitteln, Düngung, Rodung von Regenwald zum Anbau von Futtermitteln, Entfernungen beim Transport.</p>
<p>Ich vermisse eine genauere Beschreibung der<em> tatsächlichen</em> Berechnungen und wie man die angegebenen Prozentwerte erhält. Ich stoße mich außerdem an der Aussage <em>ermöglicht [...] ein exaktes wissenschaftliches Ergebnis über die Klimarelevanz eines Lebensmittels. </em>Unmöglich! Da fließen so viele Faktoren ein, eine <em>exakte</em> Betrachtung ist nicht durchführbar. All diese Berechnungen basieren auf Schätzungen, Hochrechnungen, Annahmen, Vermutungen. Soviel also zur Wissenschaftlichkeit. Ein bissl Marketing darf natürlich auch nicht fehlen: <em>Tragen auch Sie aktiv zum Klimaschutz bei! </em>Kaufen Sie unsere Produkte! Hoppla, der zweite Satz <!--  Text: [end] --> ist wohl rausgerutscht.</p>
<p>Ich sehe die Kampagne zwiespältig. Natürlich ist es ein Versuch auf den Klimaschreck-Zug aufzuspringen, das eigene Image aufzupolieren. Ich unterstelle dem Lebensmitteldiskonter durch die Notwendigkeit billig zu verkaufen, billige, <em>schmutzige</em> Importe durchführen zu müssen und damit die eigene Initiative zu konterkarieren. (Ich werde natürlich gern widerlegt.)</p>
<p>Man könnte es auch scheinheilig nennen. Anderes Beispiel: Billa macht groß Werbung den Arbeitnehmern zuliebe am 8. Dezember geschlossen zu halten. Allerdings haben die anderen, zum Rewe-Konzern gehörenden, Ketten (Merkur, Penny) sehr wohl geöffnet. Sowas aber auch. Imagepolitur bei gleichzeitigem minimalem Gewinnentgang, eine Win-Win-Situation.</p>
<p>Andererseits wird hier nicht bloß heiße Luft produziert (die wohl auch das Klima negativ beeinflussen würde), sondern auch halbwegs fundiert (aber <em>unvollständig</em>) begründet. Leider wird der Konsument durch die ständige Präsenz des Themas desensibilisiert. In dem Sinne: <strong>Stop global warming, we need the ice for the party!</strong></p>
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